Gesangsvita

( scroll down:) Margarete Huber lebt als Sängerin und Komponistin in Berlin.

Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, Humboldt Universität Berlin, Universität Bremen, und auch extern. (Gesang, Musikwissenschaft, Komposition) Ergänzend absolvierte sie Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick, Nigel Rogers und Sayncho Namchylak.

Sie ist Preisträgerin einiger Wettbewerbe, darunter der  Internationale Musikwettbewerb für junge Kultur (2. Preis) und der Schweizer Prix-Marguerite-de-Reding (1.Preis).

Als Sängerin & Komponistin war sie 2010/11 Stipendiatin der Musiktheater-Akademie des Festspielhaus Hellerau und wurde 2011 zur ersten deutsch-polnischen Kompositionswerkstatt und zum Internationalen Kongress Mikrotonalität eingeladen. 2014 erhielt sie mit einem Ensemble den Preis des Berliner Hauptstadtkulturfonds. 2015 ist sie Stipendiatin am Kunstfestival Begehungen, Chemnitz.
Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockopern in Historischer Aufführungspraxis, etwa Nerone in Agrippina, Phaidra in Ariadne, La Musica in Orfeo (Ltg. Stubbs, Mihajlovic, Rogers,…), bis zu Neuer Musik mit über 50 Uraufführungen von Komponisten unterschiedlichster Tonsprachen, z.B. Corbett,  Etherigton, Man, Wettstein, Wallmann, Killius, Zapala. (Gesamtes Opernrepertoire siehe unter Repertoire) Sie singt Konzerte mit Arien (Mozart, Händel, Rossini, Donizetti, Bellini, Puccini, …) , Liedern (Mozart, Debussy, Wolf, Eisler,…) , wiederentdeckten Werken (etwa Charlotte-Schlesinger-Lieder) und Jodlern, sowie Konzerte mit freier Improvisation. Sie sang mit dem Berliner Rundfunksinfonieorchester, Staatssinfonieorchester Kaliningrad und Concerto Brandenburg, und ebenso in einer Punkband. Aktuell ist sie Mitglied im ensemble xenon für Neue Musik, singt im Duo mit den Pianisten Bernd Sandner und Tomas Bächli, und mit der Cembalistin Eva Schulze.
Als Komponistin schreibt sie Werke für Kammermusik, Orchester, Musiktheater und elektro-akustische Musik. Für klassische und ungewöhnliche Konstellationen, vom Solo – darunter trena für Harfenistin Katharina Hanstedt, oder fra un po´ für das türkische Instrument Sipsi – bis zum Ensemble, etwa so für Flöte, Trompete, Gitarre, Percussion, Klavier, Violine, Metallobjekte, Melodica und Weisses Rauschen. Vom Musiktheater springteufel  über Arbeitslosigkeit (nach einem Text von Katrin Röggla) bis zur elektroakustischen Komposition il vento-schwärmen  mit Publikumsbeteiligung.  Beim Komponieren nutzt sie gleichermaßen historische, experimentelle und ethnomusikalische Techniken, Natur- und Alltagsgeräusche, und elektro-akustische Klänge, und Visuelles wie Zeichnung und Video.
Sowohl als Sängerin wie auch als Komponistin ist sie besonders interessiert an Klangfarbe, Tonalität, Zeitgestaltung, Raumwirkung, Affekt und Abstraktion, und der subtilen Korrespondenz von Inhalt und Form.
Für ihren Gesang erhielt sie begeisterte Kritiken wie etwa: „betörend intensiv“, „phänomenale Stimmkünstlerin“ ,  „beeindruckend…das Verborgene ebenso klug dosierend wie das Exstatische“, „bravourös“, „faszinierend“.
Auch ihre Kompositionen erhielten begeisterte Resonanz, etwa: „virtuos“, „klangliches Feuerwerk“, „verblüffend radikale kompositorische Energien“ „hocherfreuliches musikalisches Ereignis“, „kraftvoll und überraschend“.
Gesangs-Engagement und Aufführungen ihrer Werke führten sie zu internationalen Festivals, Theatern, Konzertreihen und Rundfunk- und  Cd-Aufnahmen:
(Festival Musica Antiqua Montenegro, Klangwerkstatt Berlin, Dresdner Tonlagen Festival, Europafestival, Festival Neue Musik Basel, Tage für Alte Musik, Accademia d´amore, Wie es ihr Gefällt, Theaterfestival München,  European opera cooperation, Randspiele, Festival Diagonale, Printemps des Poètes, Musikbiennale, Musiktheatertage Wien, Kryptonale, Erste deutsch-polnische Kompositionswerkstatt, Internationaler Kongress Mikrotonalität, Kongreß Ausgrenzung bis heute, Internationaler Wettbewerb für Stimmkunst und Neues  Musiktheater, Deutschlandradio, SWR, RBB, CD des Deutschen Musikrates, Jubilée des chorales franco-allemandes, Unerhörte Musik Berlin, Schlosstheater Rheinsberg, Festspielhaus Hellerau, Theater Brandenburg, Hamburgische Staatsoper-Opera Stabile, Saitenblicke, Schloss Balmoral, Guardinistiftung, Kunsthalle Neuwerk Konstanz, Gare du Nord Basel, Sophiensäle Berlin, Deutsches Theater Berlin, Akademie der Künste Berlin,  Kasko Basel, Anorak Berlin, Theater Kotor-Montenegro, Sophie-Drinker-Institut Bremen, Philharmonie Berlin, Sophiensäle Berlin, Berliner Dom, Studio Neue Musik Zürich, Sozietätstheater Dresden, Oetkerhalle Bielefeld, Theater Gütersloh,Kunstquartier Bethanien Berlin…)
Neben der künstlerischen Tätigkeit unterricht sie klassischen Gesang im ta-musikatelier, einer deutsch-türkischen Musikschule, und ab und zu auch Anderes, etwa Improvisationswerkstatt für Kompositionsstudierende an der Musikhochschule Zürich, oder Mikrotonaliät in Neuer Vokalmusik, am Internationalen Kongreß Mikrotonalität.
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henriette und margarete xenon konzert 14 6 14    henriette margarete kniend xenon konzert 14.6.14.jpg (ohne schild)    Margarete Huber im März 2015 Portrait vom Konzert     IMG_5931  sos-still-ma4
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  huber nebst pohl schwarzweiß mit hand auf tasten  huber nebst pohl zwischen barockarie und geräuschorgie
Fotos: (oben:) Foto Selçuk (unten:) Yana Kraeva/ Antonio Vacirca / Cornelius Schaub / Rafael Dau / Rosemarie Renneberg / Barbara Klinker / Pohlmeier-Artwork
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