Presse Komposition

(bitte herunterscrollen, um alle Kritiken zu lesen)

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos UA Schlossplatztheater Berlin Photo: Marcus Lieberenz

Über Kammeroper „Schattenlos“:

Vieles passierte elektronisch… Vibrationen, Interferenzen, Sphärenklänge, die sich in die Höhe schraubten…. Dann Passagen mit Cello-, Orgel-, Spinettklängen…. Eine interessante Collage… mikrotonale Musik… Sänger waren hervorragend… Man staunt, was man alles so mit menschlichen Stimmen machen kann.  (Berliner Zeitung) 

Die Komponistin Margarete Huber hat Musik geschrieben, die anregend und herausfordernd zugleich ist. (…) ein ungewöhlicher Raum- und Hör-Eindruck. (MOZ)

Über Kammeroper „springteufel“:

„Es ist ein Stück über Arbeitslosigkeit. Es ging ihr in dem Stück, das nun – ausgerechnet – in der Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden aus der Taufe gehoben wurde mehr um eine Innen- als um die Aussensicht.

Letzlich steht und spricht die Musik für sich. Sie lässt hören, wie eine junge Komponistin sich ihren ganz eigenen Weg gebahnt hat durch eine globalisierte Welt unterschiedlichster Gesangstraditionen und- kulturen. Das beginnt damit, dass Huber ihre Partitur für unterschiedliche Stimmtypen geschrieben hat, wie man sie selten in einem einzigen Stück findet: für einen Opernsopran mit entsprechender Vokalfülle (Almut Krumbach), für eine geradlinige, mehr auf Alte und Neue Musik spezialisierte Stimme (Elfi Schläpfer) sowie für eine Schauspielerin mit Gesangserfahrung (Susi Wirth). Sie werden zusammengebunden oder auseinanderdividiert, zu Hinter- und Vordergrund geschichtet, stets in spürbar intimer Kennntnis der drei unterschiedlichen Vokalartistinnen. In das Klangkontinuum mischen sich Allusionen von Alter Musik, von Jodel und Obertongesang, Etüdenhaftes, Polytonales, Geräuschhaftes. Vielleicht trifft es die Sache gar nicht schlecht, springteufel als Madrigal über die Arbeitslosigkeit zu bezeichnen. Schön anzuhören ist es aber eben doch. (Südkurier) 

Margarete Huber Musiktheater Springteufel

Margarete Huber Musiktheater Springteufel UA Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden

Mit springteufel (nach einem Text von Kathrin Röggla) hat die Komponistin Margarete Huber einen verstörenden wie berückenden Klangteppich gewoben. Es geht um den Verlust der Identität, die mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergeht; um die Suche nach Orientierungspunkten, um Anpassungsversuche, die das Ich vollends zersetzen. Davon spricht Rögglas Text überaus verstörend, rhythmisch, virtuos. Kennzeichnungen, die auch auf das Musiktheaterprojekt, das eben Premiere hatte, zutreffen: Ein klangliches Feuerwerk, das dieses Ich über drei Stimmen vermittelt in tausend Klänge bersten lässt. Was sich an diesem Nicht-Ort abspielt, ist eine Suche, die sich musikalisch in einer Mischung aus Alter und Neuer Musik, Obertonklänge und Anklängen an die Alpenregion mit abgebrochenen Jodlern und Volksweisen zusammensetzt. Stimmig ist das alles! (Tagblatt)

Ein brandneues Stück wurde aufgeführt: springteufel von Margarete Huber (Musik) nach einem Text von Kathrin Röggla. Kompliment für die präzise Vermittlung der A-cappella-Dimensionen: Zwischen zischenden Lauten und hochdramatischen Tosca-Ausbrüchen eine Kette von lautlichen Variationen; Stockende Tonfolgen, Langgezogenes, durchbrochen von wilden Artikulationen, Unisoni im Wechsel von dissonierendem Terzett, Stakkati, Tremoli von den Lippen, Parlando, Schmerzensschreie, crecendierend oder Absacken ins Nichts. (Thurgauer Zeitung)

Margarete Huber SCREAM Sophiensäle Berlin

Margarete Huber SCREAM (Teil von Sink or Swim) Sophiensäle Berlin

Über „die vögel stehen in der luft und schreien“ für Klavier und Zuspiel:

Den wohl nachhaltigsten Eindruck lieferte das Konzert den Hörern mit der Uraufführung eines Babette Dorn gewidmeten Klavierstückes von Margarete Huber mit dem Titel „die Vögel stehen in der Luft und schreien“. Die Besucher quittierten die mit äußerster pianistischer Virtuosiät freigesetzten, verblüffend radikalen kompositorischen Energien mit heftigem Applaus. (Rheinzeitung)

Über „trena“ für Harfe solo:

Extreme Spiellagen und ungewöhnliche Techniken sorgten für Aufmerksamkeit. Dem Titel entsprachen sowohl enggeführte als auch klangraumsprengende Passagen. Aufgeregte, klirrend klingende Zupfarbeiten wechselten mit beklemmend-unruhigen Tonfolgen, denen wiederum gleitende, sanfte Effekte folgten. Wurden in den hohen Tonlagen die Saiten oft hart angerissen, perlten von ihnen urplötzlich weiche Akkorde. Unter Katharina Hanstedts flinken, technisch versierten Fingern entstand so ein klangfarbenreiches Panorama seelischer Befindlichkeiten. Zum Schluss schwirren und entgleiten die Klänge ins Nichts. Der Uraufführung fiel viel Beifall zu. (Potsdamer Nachrichten) 

Wege...Sprach-Video-Komposition

Margarete Huber Wege nach Hellerau Sprach-Video-Komposition UA Festspielhaus Hellerau

Über „Vision in Weiss“ für Tenor, Stimme, Klavier, Bettlertrommel:

Die Komponistin gibt in ihrem Werk „Vision in Weiss“ den Versen des jungen Brecht eine neue Dimension. Die Auseinandersetzung gerät zu einem musikalisch- theatralen Kraftakt, der Nuancen und Facetten des Gedichts verstärkt und hervorhebt. Vor allem der Einsatz von Bettlertrommeln und so unüblicher Mittel wie Duett-Rezitationen mit dem Klavierspieler schaffen einen mitreißenden Sog, der in einem dramatischen Höhepunkt kulminiert. (…) mit Bravorufen umjubelte Interpreten. (Fränkische Landeszeitung)

Über „europaverführung“ für 18 Solostimmen:

Ein hocherfreuliches musikalisches Ereignis. Kraftvoll und überraschend kam die europaropa- verführung daher. Dabei ist es faszinierend, wie aus der Vielzahl der Stimmen ein homogen-vielschichtiges Panorama entsteht. (Neue Westfälische)

Über Musiktheater „Scream“, als Teil von „sink or swim“:

bild_oedipus_lost_400_texte_9 (1)

Margarete Huber Szene Schall und Rauch, Musiktheater ÖDIPUS LOST UA Musiktheatertage Wien

Aber der Abend hat …zu ihr gesprochen eigentlich nur in der Passage „Scream“, die Margarete Huber gestaltet hat: Stroboskoplicht, Lärm, Punkfarben, Menschengesang, ein ganz leichter, kunstvoller, faszinierender Hang zum Schundhaften und Expansiven. (Tagessspiegel)

Über „il vento/schwärmen“ für Sopran, Zuspiel & Publikum mit Lichtsteuerung:

Wie ein Einzelner das Klanggeschehen verändern kann, offenbarte die Komponistin Margarete Huber interaktiv mit dem Publikum auf der Studiobühne. (Die Glocke)

Über „Arie des Tages“ für Sopran, präpariertes Klavier und Zuspiel:

Margarete Huber – Sängerin und Komponistin – hört sich um in der städtischen Umwelt, rezipiert den Duktus der Alltagskommunikation, versucht Akzentuierungen zu erkunden und diese in stimmlich ästhetisierte Formen umzusetzen. (…) Es entstehen musikalisch-kommunikative Irritationen von eigenem Reiz, die sowohl an musik-historische Experimente von Krenek u. a. als auch an nahezu Dada-hafte Wortspiele gemahnen. (Opernnetz)   

GREEN Fidan am Concours d´Orléans

Margarete Huber GREEN für Klavier und Zuspiel – UA Fidan Aghayeva, Concours d´Orléans

Margarete Huber will nicht einfach die Atmosphäre dieser Äußerungen einfangen…. Stattdessen notiert sie sich den Text ganz genau, Wort für Wort, aber auch jeden Seufzer, die Klangfarbe der Stimme und die Änderungen in der Tonhöhe, bis hin zu den Atempausen.Erst dann komponiert Margarete Huber aus den Notizen eine Arie…

Wieviel Musikalität und Poesie im Alltag und den erlebten Geschichten steckt, mit der „Arie des Tages“ hat Margarete Huber sie zum Klingen gebracht. (Deutschlandfunk)

Über Solostücke „ma“, „waldstück“, „immer weiter“, für experimentellen Sopran:

Die Arbeit mit Formanten, Obertönen und allen möglichen Schattierungen von Vokalen bot faszinierende Einblicke in die Phantastik der Stimme. (Basellandschaftliche Zeitung)

Über „Perfect Hotel“ für Sopran, Instrumentalensemble & Publikumsbeteiligung:

The feeling of not knowing what exactly is going on was in fact quite fun. (BerlinIndependentsGuide)

Delightful music performance (…) called “Perfect Hotel,“ involving audience participation such as paper rustling and indignant outbursts at specific time intervals. (Virgil Wong)

Margarete Huber il vento Uraufführung - Photo von Matthias Pohl

Margarete Huber il vento UA Ötkerhalle Bielefeld / Theater Gütersloh

Über Musiktheater „Ödipus Lost“:

Die Vorstellung ist aus 31 verschiedenen Stücken zusammengesetzt, der Besucher hat die Qual der Wahl (…) Manche Stücke sind Dauerperformances und ziehen sich über mehrere Stunden, wieder andere sind für jeweils einen Besucher angedacht, so zum Beispiel die „Oper für Blinde“ (Musik: M.H.). Ein anderes Stück spielt in einem Auto und auf der Rückbank haben lediglich drei Personen platz. (Musik:M.H.) (…) die Theatermacher spielen ganz klar mit dem Durchbrechen der vierten Wand im Schauspiel. (…) Eine junge hübsche Frau, legere Kleidung und unsauber verknotetes Haar, trat auf die Besucher am Otto-Bondy-Platz zu: „Wollen sie zur ewigen Liebe? Dann folgen sie mir.“ Wir folgten ihr. (…) Es ist ein Spiel. Ein Spiel mit dem Medium, ein Spiel mit der Musik, mit Text und mit Aktion und Reaktion. Manche Vorstellungen waren lustig, erheiternd und aufregend, andere waren verstörend und ließen Raum für Interpretationen. Für alle die sich „Ödipus Lost“ selbst ansehen möchten kann ich besonders die Dauerperformances „El Mariachi“ (Musik: trad.) und „Ewige Liebe“ ( Musik: M.H.) empfehlen. (Artistique Magazine)

Oedipus Lost versteht das berühmte Stück von Sophokles als Puzzle, das sich der Zuschauer selbst zusammensetzen muss. 31 mal wird der Blick auf das Stück gerichtet, 31 mal wird in Stücken und Installationen, die zwischen 5 und 15 Minuten dauern, ein neuer Zusammenhang sichtbar. (Falter) 

WOLKENKUCKUCKSOPER Photo von der Installation Festival Begehungen Chemnitz Foto Margarete Huber

Margarete Huber Wolkenkuckucksoper UA Kunstfestival Begehungen Chemnitz

Über Musiktheater/ Installation „Wolkenkuckucksoper“: Die einzigen Künstler, die etwas enger Bezug auf den Ort der Ausstellung nehmen sind Lisa Premke und Margarete Huber. Margarete Huber lässt in einer Installation Teile durch den Raum schweben, die ihn gleichzeitig füllen und seine Leere betonen. Noch im Werden begriffen ist ihre „Wolkenkuckucksoper“, in der die Sängerin und Komponistin die Gedanken der Besucher zum Wolkenkuckucksheim vertonen möchte.(Freie Presse)

Über „Green“ für Klavier und Zuspiel:

Die Komponistin Margarete Huber lässt Live-Ton und Ton vom Band spannungsreich aufeinander los. Der Zuhörer ist pausenlos am Rätseln, ob der E-Ton nun Echo, raffinierte Variation oder gar Vorklang des Live-Tons ist. Das ist klanglich herausfordernd. Dabei wirkt „Green“ selbst glasklar. (Opern-und Konzertkritik Berlin)

Über Konzert mit „er neigte sein ohr zu mir“ für 6 Solostimmen & Klavier, „Sieben Stücke für Stimme Solo“, und „verborgen“ für Klavier:

Selten so ein intelligentes, sinnliches, freudevolles Musikerlebnis gehabt. (M. Turnbull)

Schlossplatztheater Schattenlos

Margarete Huber „Schattenlos“  (Kammeroper) – Nicolas Lartaun als „Schlemiehl“

Schlossplatztheater Schattenlos

Schlossplatztheater Schattenlos

Margarete Huber „Schattenlos“  (Kammeroper) – Benoit Pitre als „Der Graue“

23380233_1727424263944143_2511702635349240935_n

26733583_10156174253212764_4652010903893872651_n

Resultat einer durchkomponierten Nacht…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s