Komponistin

OPER SCHATTENLOS MARGARETE HUBER

Plakat von Kammeroper „Schattenlos“ (Komposition: Margarete Huber) – Schloßplatztheater Berlin

Margarete Huber, Komponistin & Sängerin (Berlin).  Aktuelles: 2021 wurde sie mit dem „Neustart Kultur Klassik“-Stipendium des Deutschen Musikrats“ ausgezeichnet und wurde Finalistin im Wettbewerb „Lied-Innovation“ des „Rhone-Festivals“, 2020 wurde u.a. ihr neuestes Werk „Kurze Blitze, Donner, Sonne, Wind und Regen“ bei „Unerhörte Musik“ Berlin uraufgeführt und sie wurde vom Berliner Senat mit dem „Arbeitsstipendium für Neue Musik und Klangkunst“ ausgezeichnet, 2018/20019 erklang ihre Kammeroper SCHATTENLOS im Schloßplatztheater Berlin, GREEN für Klavier und Zuspiel am Concours international de piano d´Orléans, Streichtrio „JETZT“ bei Festival Klangwerkstatt und bei Deutschlandfunk Kultur, „Rituals in outer space“ bei Unerhörte Musik, und vieles mehr (Als Sängerin sang sie 2018-2020 u.a. Valletto in Monteverdis Incoronazione di Poppea am Greek Opera festival, Damon in Händels Acis and Galatea und in Alcina in London, Uraufführungen im Berliner Konzerthaus und vieles mehr. Weiteres siehe Sängerin. https://margaretehuber.wordpress.com/vita-2/) Margarete Hubers kompositorisches Schaffen umfasst Werke für Konzert, Oper und Musiktheater und elektroakustische Musik. Beim Komponieren nutzt sie sowohl historische Techniken europäischer und außereuropäischer Musik wie auch Experimentelles, Objekte, Soundscapes, Elektronik, Circuit-Bending und manchmal auch Visuelles. Ihre Werke wurden bereits europaweit aufgeführt. Zunehmend entwickelt sich in ihrer Arbeit ein Schwerpunkt auf Musiktheater /Oper. Wiederkehrende Pressezitate über ihre Kompositionen sind: „virtuos“ und „sinnlich“. Margarete Huber studierte an der Universität der Künste Berlin und Bremen, sowie Humboldt Universität Berlin (Gesang, Komposition, Musikwissenschaften; Komposition u.a. bei Prof. Ostendorf), und absolvierte Meisterkurse bei György Kurtag, Nigel Rogers und Barbara Schlick. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, des „Internationalen Musikwettbewerbs für Junge Kultur“ (2.Preis), des Schweizer „Prix-Marguerite-de-Reding“ (1.Preis),  und des Festivals „Infernale“ (1.Preis), und erhielt mit der Komponistinnen-Gruppe „xlr-female“ und erneut mit ihrem Neue Musik-Ensemble „ensemble xenon“ den „Berliner Hauptstadtkulturfonds“.  Sie war Stipendiatin der „Akademie für experimentelles Musiktheater“ am „Festspielhaus Hellerau“ Dresden, und Stipendiatin des „Kunstfestivals Begehungen“ Chemnitz, und wurde zur „Ersten Deutsch-Polnischen Kompositionswerkstatt“ und zum „Internationalen Kongress Mikrotonalität“ eingeladen. Ihre Werke werden international an Festivals, Konzerten, Theatern und Rundfunk aufgeführt, u.a. bei Unerhörte Musik BKA Berlin, Festspielhaus Hellerau Dresden, Musiktheatertage Wien, Festival Klangwerkstatt Berlin, Randfestspiele, Festival Diagonale, Kryptonale, Festival Vieux Média-La Generale Paris, Schloßplatztheater Berlin, Theaterfestival München, Concours international de piano d´Orléans, Internationaler Wettbewerb für Stimmkunst, Festival Neue Musik Basel, Europafestival, Erste deutsch-polnische Kompositionswerkstatt, Kunstfestival Begehungen, Villa Elisabeth, Transartfestival, Theater Gütersloh, Oetkerhalle Bielefeld, Kunsthalle Neuwerk Konstanz, Sophiensäle Berlin, Fränkischer Kultursommer, Guardini-Stiftung, Theater Brandenburg, Kehrrichtverbrenungsanlage Rheinfelden, Schloß Balmoral,Gare du Nord Basel, Werk X Wien, German Forum New York, Konzertreihe Saitenblicke, Studio Börne, St. Matthäus am Kulturforum, Festival Printemps des Poètes, Cappella hospitalis, Jubilée de Chorales Franco-Allemandes, Exploratorium, Poznan Festival, Österreichischer Rundfunk, Wettbewerb Entfernt verbunden, 100 Jahre Gartenstadt Hellerau, Kunstquartier Bethanien Berlin, Kaskadenkondensator Basel, Haus der Geschichte Stuttgart, Soundance Festival, Exploratorium Berlin, Radio Vancouver Canada, Imaginata Jena, Schwartzsche Villa, Dock 11 Berlin, Festival Wie es ihr gefällt, u.v.m. Zu den Interpreten ihrer Werke zählen u.a. Ensemble Junge Musik, ensemble xenon,  Ensemble Belcanto, Berliner Frauenvokalensemble, xlr-female, Oper unterwegs, ensemble realflug, Ensemble Schloßplatztheater Berlin, Berliner Sibelius-Orchester, Katharina Hanstedt, Fidan Aghayeva-Edler, Mike Flemming, Jan Kobow, Babette Dorn, Klaus Schöpp, Tomas Bächli, David Eggert, Henriette Scheytt, Andreas Staffel, Detlef Bensmann, Burkhard Kehring, und viele andere.                                                                           

Margarete Huber schreibt gleichermaßen für traditionelle – etwa Streichtrio JETZT – wie auch für ungewöhnliche Besetzungen – etwa fra un po für das türkische Rohrblatt-Instrument Sipsi und Atemgeräusche.  Besonderes Interesse hat sie an (Mikro-) Tonalität, Raum-und Zeit-Gestaltung. Die Erschaffung einer dramatischen Sogwirkung und eines unvergleichlichen sinnlichen Erlebnisraums ist ihr ein großes Anliegen. Sie arbeitet oft mit Umdeutungen und Verbindungen scheinbar ferner Parameter, so erscheint in ihren Kompositionen oft vermeintlich „Bekanntes“ plötzlich „komplett neu“ , und scheinbar Fernes verschmilzt sinnhaft in neuer Kontextualisierung. Historische und aktuelle Techniken europäischer oder außereuropäischer Musik werden mit neu erfundenen experimentellen Techniken, Alltagsgeräuschen und Elektronischen Klängen kombiniert und verwoben. Zudem werden auch Erfahrungen, Modelle und Prozesse aus Bildender Kunst, Natur, Philosophie, Sozial-Wissenschaften, Politik und Anderem genutzt, um neue Verfahren und Betrachtungsweisen inner-musikalisch fruchtbar anzuwenden. Zunehmend entwickelt sich in ihrem Komponieren ein Schwerpunkt Oper und Musiktheater, vom A-Capella-Musiktheater springteufel (Text: Kathrin Röggla, Kunsthalle Neuwerk) über Arbeitslosigkeit, über die Kammeroper Schattenlos (Text: Chamisso / Thiemann, Schloßplatztheater Berlin) über Identität und Kapitalismus, interaktives Musiktheater il vento/ schwärmen (mit zarter  Publikums-Beteiligung mittels Licht-Steuerung, Festival Diagonale) und Perfect Hotel (mit komplex-raumgreifender Publikums-Aktion, Transartfestival), bis zu zahlreichen non-semantisch-sinnlich-abstrakten Arbeiten, etwa das frühe Nautilus Corallis Spiralia (über Wasserbewegung und Strudel, Festival Kryptonale), Giardino Utopico (über Utopie-Entwürfe, Festspielhaus Hellerau), und Ödipus Lost (über Schuld und Identität, Musiktheatertage Wien.) oder SCREAM (über Rettungsschwimmer, Rettung und Tod, Sophiensäle Berlin).

OPER SCHATTENLOS MARGARETE HUBER

Margarete Huber Musiktheater Springteufel

Margarete Huber Musiktheater Springteufel UA Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden

 
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SCREAM, UA Sophiensäle Berlin

 
 
 
Margarete Huber il vento Uraufführung - Photo von Matthias Pohl

il vento, UA Festival Diagonale

 

Wege nach Hellerau

Margarete Huber Wege nach Hellerau UA Festspielhaus Hellerau

 
 
 
 
 
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ÖDIPUS LOST UA Musiktheatertage Wie

 

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ÖDIPUS LOST UA Musiktheatertage Wien

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos UA Schlossplatztheater Berlin (2017) Photo: Marcus Lieberenz

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos

Margarete Huber Kammeroper Schattenlos UA Schlossplatztheater Berlin, Photo: Marcus Lieberenz

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Margarete Huber SCREAM ( Teil von Sink or swim) Sophiensäle Berlin

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Margarete Huber SPRINGTEUFEL Kunsthalle Neuwerk Konstanz / Kehhrichtverbrennungsanlage Weinfelden

 

Utopia 100

Margarete Huber Giardino utopico Festspielhaus Hellerau

margarete huber stipendium kunstfestival begehungen chemnitz

Margarete Huber Artist in Residence; Festival „Begehungen“ Chemnitz (Interview)

Fotos (Von oben nach unten):

1 Foto Selcuk 2,3 Markus Kramer  4,5 Rafael Dau 6 z.b.pohl 7,8 Gil Sperling 9 Yana Kraeva

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